Wer ist Stuttgart?

Wer ist Stuttgart? Und was bedeutet das für die Menschen, die hier leben? Zwischen 2008 und 2011 setzte sich der Stuttgart Salon diese Fragen zum Thema, überzeugt, dass wertschätzende Gespräche Menschen motivieren, Ideen und Engagement zu verbinden. Der Stuttgart Salon ist eine Initiative, ein Engagement und ein Format von curious minds und zeigt, wie Lernen stattfinden kann.
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Freitag, 6. April 2012

Wer lesen kann ist im Vorteil

Dieser Kommentar richtet sich an die Beitragenden auf der Parkschützer Seite zur angeblichen „Enttarnung“ der Meisterbürger.

Eine Recherche sollte sauber erstellt werden, bevor vorschnell Schlüsse gezogen werden. Hier ein paar Hilfen für die Recherchierer:

Curious Minds ist keine PR Agentur, sondern tätig im Bereich Weiterbildung und Formate für neues Lernen. In diesem Rahmen berate ich die Social Angels Stiftung. Ziel der Stiftung ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Sie wurde und wird nicht von der IHK gefördert, sondern vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – für ein Leuchtturmprojekt zur Stärkung der Bürgergesellschaft.

Ich begleite die S21 Bewegung nicht als S21 Befürworterin. Im Gegenteil, ich finde das Projekt unsinnig und unverantwortlich. Das ist in meinen Blogartikeln wahrlich nicht schwer herauszulesen. Der stuttgart|salon ist eine Initiative, die ich vor einigen Jahren gestartet habe, um Themen, die Stuttgart betreffen, im Sinne einer konstruktiven Stadtentwicklung zu thematisieren.

Die Erfahrung zu machen, auf den Seiten der Parkschützer derart vorverurteilt und verrissen zu werden, wo doch alle Informationen in der Tat hier offenliegen, frei, sie nachzulesen, lässt mich immens zweifeln. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass Selbstgerechtigkeit eher auf der S-21 Seite zu finden ist. Heute wurde ich eines Besseren belehrt.

Die Idee der Meisterbürger –Plattform ist es, allen Bürgern zu ermöglichen sich einzubringen, unabhängig von Gesinnung und Meinung. Es soll eine Mischung werden aus online und offline Vernetzung zur Gestaltung der Stadt. Aktuell scheinen sie einige leider nur als Konkurrenz wahrzunehmen und weniger als Chance. Die Chance liegt in einer übergreifenden Bürgerplattform, die sich als aktive Basis für echte Bürgerbeteiligung entwickeln kann. Dabei kann jede Initiative das bleiben, was sie ist und trotzdem mit allen anderen grundsätzlich oder situativ beim entsprechenden Anliegen kooperieren. Diese Idee kann die demokratische Beteiligung der Bürger nach vorne bringen, weil sie vereinen kann, wenn man es zulässt und sich nicht gegenseitig zerfleischt. Meine Sicht dazu: Schaffen wir es als Bürger nicht, gemeinsam zu agieren, dann haben wir es irgendwann auch nicht anders verdient, als an der Nase herumgeführt zu werden.